April 09

Hallo Freunde!

 

Er ist auferstanden! He is risen!

 Ostern war das Highlight dieses Monats. Ich hatte am Osternwochenende frei, wurde zu einem riesigen Osterabendessen eingeladen, habe viele neue Bekanntschaften gemacht und das beste zu letzt: Ich konnte mich besonders darauf besinnen, dass Jesus den Tod besiegt und uns ewiges Leben geschenkt hat!

 

Ich wurde also von Freunden aus meiner Jugendgruppe zum Abendessen eingeladen. Am morgen bin ich mit der Familie in die Gemeinde gefahren und nach dem Gottesdienst gleich mit zu Ihnen. Ich half also alles herzurichten für das große Festessen.Es waren ungefähr 35 Freunde und Bekannte der Familie dort. Ich konnte also viele neue, nette und interessante Leute treffen. ICh hatte einen sehr schönene Tag und viel Spass. Seit dem Treffen habe ich viel mit der Familie gemacht.

Arbeitsmäßig ist so ziemlich alles beim alten geblieben. OK, eine große Änderung ist jedoch eingetreten. Die koreanische Assistentin ist wieder nach Korea abgezogen und es ist heute eine neue gekommen. Die neue Assistentin heisst Kristen und ist von Nova Scotia in Kanada. Sie hat gerade Ihren Bachelor in Geschichte abgeschlossen. Sie scheint ganz nett zu sein von dem was ich bis jetzt von Ihr mitbekommen habe.

 

So nun das interessante. Freizeit. Der April war Wettermäßig hier leider nicht so schön wie in Deutschland. Es gab ein paar richtig schöne Tage, an denen ich meist draussen Fußball und Baskeball spielen war. Ben, der Assistent im "Green house" war meistens mit dabei. Wir können beide nicht wirklich gut Basketball spielen, was das ganze recht interessant macht.

An einem meiner freien Tage habe ich eine Fahrradtour gemacht. Erst bin ich an der Strasse entlang gefahren. In Kanada ist dies nicht so einfach zu machen, da es keine Fahrradwege gibt. Ich bin also auf einem Trampelpfad neben der Strasse gefahren. Ich wollte eigentlich zu einem Park fahren, den ich bei Google gefunden hatte. Blöderweise war dort aber kein Park sondern nur Villen. Ich machte mich wieder auf den Heimweg nachdem ich ein wenig in der Villensiedlung herumgefahren bin. Auf dem Rückweg fand ich einen kleinen Pfad, den ich dann entlang fuhr. Ich fuhr durch einen Wald bis ich zu einer Lichtung kam, an dem ein inoffizieller Motorcross Park war. Es war also eine große, hügelige Freifläche an der Leute im Sommer mit Ihren Motorcrossmaschinen herumfahren. Als ich dort ankam war niemand dort. Ich setzte mich dort hin und las ein wenig. Es war wirklich entspannend und schön einfach mal in der freien Natur zu relaxen. Nach einer Zeit bedeckten die Wolken bedrohlich den Himmel, also beschloss ich zurück zu fahren. Zwei Minuten von meinem kanadischen Heim entfernt fing es dann das regnen an. Das war okay. Ich war nicht komplett durchnässt.

In letzter Zeit lese ich im Neuen Testament. Ich habe mit Pat angefangen zusammen Bibelarbeit zu machen. Ein Vers der mich sehr ermutigt hat ist 2.Korinther 12,10.

"Gerade wenn ich schwach bin, bin ich stark durch Christus"

 Es ist derzeit nicht immer einfach und diese Vers hat mir echt weitergeholfen.

 

Ich wünsche euch allen einen gesegneten Mai,

 

Dominik

 

 

 

 

30.4.09 17:02, kommentieren

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March 09

Hallo Freunde,

 

Ich sitze hier gerade im Wohnzimmer des Hauses und habe gedacht, es wäre mal wieder Zeit ein Lebenszeichen von mir zu senden. Es ist sehr ruhig dieses Wochenende, da der Authist, der am meisten Aufmerksamkeit benötigt, daheim ist. Ich werde also heute mit den Frauen des Hauses ins Kino gehen und am Abend werden wir noch etwas essen gehen. So einen Tag hatte ich schon ewig nicht mehr hier und ich freue mich schon sehr darauf.

In der letzten Zeit ist die Arbeit hier nicht immer einfach, da sich die Lage von Francis und Mike sichtlich verschlechtert. Francis, der 86 jährige, ist lang nicht mehr so schnell wie am Anfang und ist vor meinen Augen einmal für 10 Sekunden bewusstlos geworden. Mikes Medikamente scheinen ihn auch sehr zu beeinflussen. Er musste die letzten Tage im Rollstuhl sitzen, da er zu wackelig auf den Beinen ist. Es ist sehr schade zu sehen wie die Leute konstant abbauen. Der Authist Peter hat mir in der letzten Zeit viel Spass bereitet. Er hat ein Alphabetblatt, auf dem all Buchstaben gedruckt sind. Er kann nicht sprechen aber Wörter auf diesem Blatt buchstabieren. Nicht jeder kann das machen. Nur mit Menschen, die er mag und denen er vertraut, spricht er auch durch das Blatt. Es war sehr schön, dass es bei mir sofort funktioniert hat. Letztens sagte er: " I do like Dominik" dass war richtig cool! Dennoch alles in allem ist es derzeit recht hart. Ich danke für alle, die für mich beten und unterstützen. Es hilft mir sehr Energie aufzubringen.

 

Ich habe nun besonders, durch meine Jugendgruppe in der Peoples Church, zu der ich seit 5 Wochen gehe, Anschluss gefunden. Besonders viel mache ich derzeit mit John, einem Jungen in meinem Alter und einem jungen Paar (Stephan und Jenna), dass sehr nah bei meinem Haus leben. Letzte Woche bin ich mit John ins Kino gegangen - Ja immernoch einer meiner Lieblingsbeschäftigungen :D. Mit Stephan und Jenna bin ich letzten Donnerstag zu einem Park gefahren, in dem Bäume angezapft waren für die Ahornsirupproduktion. Der Vorgang wie der Sirup hergestellt wurde in einem Pfad ausführlich beschrieben. Es war spassig und informativ. Nach der Tour konnten wir den natürlich gemachten Sirup mit Pancakes geniessen. Auch in der Gemeinde, in die ich derzeit gehe, ist eine neue Familie dazu gekommen. Sie haben 7 Kinder, wobei 2 ziemlich in meinem Alter sind und mit denen ich mich gut verstehe. Am Osterwochenende habe ich frei und werde wahrscheinlich die Familie in der Stadt Hamilton ( 1,5 Stunden von mir entfernt) besuchen. Freue mich sehr darauf.

 

Vor kurzem habe ich mit Jacob Dellinger aus den USA wieder telefoniert. Er wird Ende Mai bei mir vorbei kommen und für eine Woche hier Ferien machen. Ich konnte mir für diese Woche sogar frei nehmen. Wir haben noch Kontakt über Skype. Mal sehen was wir machen. Ich bin mir sicher, dass wir viel Spass haben werden. Eine Woche nachdem Jacob wieder weg ist, wird meine Mutter zu mir kommen und ich werde meine letzten zwei Ferienwochen nehmen. Wir werden ein Auto mieten und Kanada/USA unsicher machen. Der genaue Plan ist noch nicht ausgearbeitet aber wir werden uns schon schöne Plätzchen zum anschauen heraussuchen. Freu mich unglaublich auf die Zeit Ende Mai und auf Juni.

 

Dieser Vers ist mir in der letzten Woche beim lesen wichtig geworden. 

"Leben wir, dann leben wir für den Herrn, und sterben wir, dann sterben wir für den Herrn. Ganz gleich ob wir leben oder sterben: Wir gehören dem Herrn." (Röm. 14 Vers 8)

Das ganze Leben einfach abzugeben und Ihn machen zu lassen fällt mir oft schwer. Das volle Vertrauen in seinen Plan für mich zu legen, ist eine sehr große Herausforderung, der ich mich derzeit besonders stellen will. Unser ewiges Leben hat schon begonnen! Gott sei dank!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.3.09 15:30, kommentieren

Dad in Toronto

Mein Vater kam am 9 Januar nach Toronto und fuhr mit seinem Mietwagen zu mir. Er verfuhr sich erst einmal und kam mit viel Führung und Gebet im richtigen Haus an. Von diesem Zeitpunkt an verbrachte ich jede freie Minute mit ihm. Wir gingen in Einkaufzentren, christliche Bücherläden und in die "Peoples Church", in der Oswald Smith, ein sehr bekannter kanadischer Evangelist, diente. Die Gemeinde gefiehl besonders meinem Vater sehr gut und so gingen and den Sonntagen dort hin. Zufälligerweise war gerade zu dieser Zeit eine Konferenz. Wir besuchten zwei der Vorträge, die von einem schottischen Gastredener gehalten worden. Wir hatten gute Gespräche über die Zeit verteilt und konnten uns gegenseitig ermutigen. Die Zeit hat mir sehr weitergeholfen. Ich hatte auch mein Weekend away in der Zeit, welches wir an den Niagara Fällen verbrachten. An den Fällen selbst waren wir jedoch nur ca. 30 Minuten, da es sooo kalt war. Wir suchten uns ein Hotel und wärmten uns erst einmal etwas auf. Am Abend sind wir in ein Steakhouse essen gegangen. Danach ging es wieder auf unser Zimmer im 21 Stock, in dem wir die Farbenpracht der Stadt bei Nacht geniessen konnten. Wir lassen den Abend an zwei NBA-Spielen, die gerade liefen, ausklingen. Am Samstag ging es wieder zurück nach Richmond Hill im schlimmsten Schneegestöber. Wir brauchten mindestens zwei bis drei mal so lange für den Weg. Zum Glück kamen wir am Abend aber heil an. Am Sonntag waren wir im Gottesdienst der Peoples church und machten uns gleich danach auf den weg in das Basketballspiel der Raptors gegen die Suns. Es war ein großes Spektakel, was uns sehr beeindruckte. Am ende verloren die Toronto Raptors ganz knapp mit 3 Punkten. Es war auf jeden Fall ein schönes und aussergewöhnliches Erlebnis für uns beide.

Die Zeit mit meinem Vater war ein großer Segen für mich und zeigte mir wieder auf wie sehr mir die Gemeinschaft mit euch allen doch fehlt.

Seit dem mein Vater wieder weg ist habe ich mich weiter in das Bewerbungsschreiben vertieft. Ich bewerbe mich derzeit bei verschiedenen Firmen für ein BA-Studium im Bereich BWL. Ich habe mir auch in der letzten Zeit Vorlesungen heruntergeladen und höre diese mir nun in meiner Freizeit an. Sonst ist hier alles wieder zur Normalität zurückgekehrt.

 Ich wünsche euch einen gesegneten Februar.

1 Kommentar 2.2.09 19:24, kommentieren

Weihnachten und Urlaub

Hallo Freunde!

 

Weihnachten war für mich dieses Jahr ein frohes aber auch zum nachdenken anregendes Fest. Ich war hier im roten Haus mit meiner Hausleaderin und Francis. An meinem Weihnachtstag, was natürlich der 24. Dezember ist habe ich viel an meine Familie und Freunde gedacht und mal wieder mehr und bewusster wahrgenommen wie wichtig ihr alle für mich seit. Durch Anrufe und e-mails wurden mir diese Tage aber zum Glück erleichtert. Danke für eure Unterstützung in diesem Sinne. Am 25. Dezember, der Tag an dem in den nordamerikanischen Raum Weihnachten gefeiert wird sind wir zu einem anderen Haus der Community gefahren und haben dort ein köstliches Abendessen gehabt. Von dem 25-28. Dezember habe ich dann sehr einfache Tage gehabt, da alle meine core member zu Hause waren ausser Francis. Der sitzt aber meistens nur in seinem Zimmer malt und schaut sich alte Western an. Am Boxing day ( 26.Dezember= Jährlich einmaliges Event an dem alle Läden besonders billige Angebote haben) sind wir zu seiner Nichte gefahren und haben dort Gemeinschaft mit seiner Familie. Er war überglücklich seine Verwandten wieder zu sehen. Es war so süß wie er sich um seine Neffen gekümmert hat und sie beschenkte. Ich konnte mich mit allen dort unterhalten und wir hatten eine gute Zeit.

 Am 28. Dezember bin ich nach Washington DC geflogen. Ich war sehr froh meine Freunde wieder zu sehen. Ich war wieder bei Familie Dellinger, die mich wie immer herzlichst aufgenahm. Ich konnte dort mal wieder richtig ausspannen, jeden Tag ausschlafen und die unglaublich gute amerikanische Küche von Karen geniessen. Es war gut tagsüber die ruhige Zeit zu geniessen und vielleicht mal ein Spielchen Blokus zu wagen. Am Abend haben wir dann aber doch immer etwas gemacht. Meistens sind wir zu Freunden von Jacob gegangen und haben dort Spieleabende verantstaltet. Es hat Spass gemacht und es war super wieder Gemeinschaft mit Christen zu haben.

Als mein Vater dann am 2.Januar gekommen ist sind wir nach Washington DC gefahren und haben uns dort das Indianermuseum angesehen. Das war ganz interessant war. Ausserdem sin wir noch in den Botanischen Garten gegangen den ich nicht nur interessant finde sogar empfehlen kann. DIe ganze "Mall" von Washington ist in kleinerer Version in die Pflanzen eingearbeitet. Es sieht faszinierend aus. Überall in der Stadt waren Ränge aufgebaut. Diese waren für die große, einmal im Jahr stattfindende Nilpferdjagd durch die Stadt. Obwohl...vielleicht war das ganze auch für den Presidentenwechsel der vor kurzem in der USA stattfand:-).Mein Vater hatte die Möglichkeit, die Familie bei der ich im Jahr 2004 für eine Woche gelebt hatte, kennen zu lernen. 

Am 5.Januar musste ich leider wieder zurück nach Washington DC. Mein Vater und Jacob brachten mich zum Flughafen. Mein Vater blieb noch bis zum 9. Januar und kam dann nach.

Geistlich hat mich der Aufenthalt in Washington DC und mein Vater, in der Zeit in der er da war sehr weitergebracht. Die Freundschaften konnte ich weiter ausbauen und vertiefen. Ich habe auch angefangen mit Jacob Bibelarbeit über Skype zu machen.

 

1 Kommentar 25.1.09 18:22, kommentieren

Dezember 08

Hallo Freunde,

Weinachten steht vor der Tür und was ich definitiv sagen kann, ist, dass es weiße Weinachten geben wird! Uns hat gestern der erste Schneesturm des Jahres heimgesucht. Ich durfte zwei mal a eine Stunde Schnee schippen. Es war irgendwie ziemlich frustrierend zu sehen, dass an der Stelle, an welchen man zu schippen angefangen hatte...am Ende alles wieder nahezu so aussah wie zuvor. Es gab ca. 30 cm Neuschnee an dem Tag. Es war definitiv ein Erlebnis, dass mir gezeigt hat, dass meine Winterkleidung eigentlich gar keine Winterkleidung im kanadischen Sinn ist und das ich definitiv nicht mit Fußballschuhen über den Winter komme. KALT!

 

Hier passierte schon eine Menge in der Weihnachtszeit. Ich bin letzten Samstag mit Spike das erste mal zum Essen aus gegangen. Wir hatten eine Menge Spass. Er hat so ziemlich mit allen Leuten auf dem Weg gesprochen. Taxifahrer, Hostesse, Alle leue an Tischen an den wir vorbei gegangen sind. Keiner wurde verschont und Spike's Familie von Brüdern und Schwestern wuchs stark an. Spike erzählt jeden weiblichen Wesen, dass sie seine Schwester ist und jeden männlichen, dass er sein Bruder ist. Als wir am gehen warern, stoppte Spike an dem Nachbarstisch and dem zwei Mädchen im Teenageralter und deren Eltern saßen. Spike fing an eines der Mädchen anzusprechen und ihr zu erzählen, deass er sie seine Schwester nennen will. Seine Worte berührten das Mädchen so sehr, dass sie zu weinen anfing, aufstand und herausrannte. Es war einfach unglaublich zu sehen wie sehr Spike andere Menschen verändern bzw. berühren kann. Nach diesem Erlebnis hatte ich den Vorschlag dem Mädchen unsere Addresse zu geben, dass sie uns vielleicht mal besuchen kann. Ich bittete also Spike zu warten, holte ein Papier aus meiner Hosentasche und gab es meiner Hausleaderin, dass sie die Addresse ausschreiben kann. Nachdem wollte ich wieder zu Spike. Er hatte sich aber alleine auf den Weg nach draußen gemacht. Er steuerte mit seinem vierrädrigen Walker direkt auf dei Stufen or dem Restaurant zu und fiel die zwei Stufen herunter. Wir alle ranten natürlich sofort zu ihm. Er scheinte ok zu sein aber er hat sehr zerbrechliche Knochen, wegen seinen Medikamenten. Also fuhren wir sofort zu Notfallstation. Er kam sehr schnell dran, was in Kanada nicht üblich ist (5 Stunden warten normal). Er wurde durchgecheckt und danach gerröngt. Die Diagnosis war ein Daumenbruch. Gott sei dank, dass nicht mehr passiert ist. Es war definitiv eine krasse Herausforderung für mich und brachte mich zum nachdenken. Ich stellte mir all die "was wäre wenn" Fragen, hatte natürlich Schuldgefühle in der Zeit als ich auf die Ergebinsse im Krankenhaus wartete. Man sah einfach wieder wie verletzlich der Mensch ist und wie schnell sich alles ändern kann. Spike geht es jetzt wieder gut. Er hat nun ein tollen roten Schutz über seinem Daumen und darf jeden Tag Übungen machen.

So ja Weihnachtsstimmung.. die ist in letzter Zeit bei mir leider nicht so stark aufgekommen. Ich höre immer von euch allen was so gemacht wird und wäre super gerne dabei!! Es ist schon hart nicht mit Freunden und Familie die Geburt unseres Herrn feiern zu können Ich werde Weihnachten mit einem meiner Coremember hier sein. Das Weihnachtsessen werden wir mit den letzten Verbliebenen der anderen Häuser feiern. Am 23. Dezember werden alle Deutschen "Weihnachten" im Cedars, dem Haus der Stille, feiern. Still wird es sicher nicht zu gehen. Wir haben das ganze Haus gemietet! Ich bin mir sicher, das es ganz gut wird.

 Am 28. Dezember werde ich nun 9 Tage Urlaub bekommen und nach Washington DC zu Familie Dellinger fliegen. Ich freue mich schon sehr darauf!! Das wird eine Zeit in der ich einfach mal ausspannen kann und Zeit mit guten Freunden verbringen kann. Mein Vater wird am 2. Januar dort ankommen und bis zum 22. Januar bei mir in Washington und später auch in Toronto sein. Freu mich sehr auf ihn!!

 

Ich wünsche euch allen FROHE WEIHNACHTEN, Gottes reichen Segen!!

 

21.12.08 05:12, kommentieren

November 08

Hallo Freunde,

 Der Winter ist hier und es ist kkkalt!! Der Wetterumschwung von Sommer auf Winter findet hier so ziemlich ohne Herbst statt. Es schneit also hier derzeit so ziemlich jeden Tag. Schneeschippen der Rampe hinter unserem Haus ist jeden morgen angesagt. Aber auch die Skiseason ist eröffnet. Hier gibt es zwar nur Hügelchen im Gegensatz zu unseren Alpen aber immerhin das Problem das kein Schnee liegt haben die Kanadier sicher nicht.

Mir persönlich hat die plötzliche Wetteränderung in den letzten 2-3 Wochen zu schaffen gemacht. Ich war ziemlich müde und hatte keine Lust auf irgendwas. Was mich beruhigte ist das es nicht nur mir so ging. Alle Assistenten und auch die Coremember änderten sich deutlich in den letzten Wochen. Die Laune ist meistens nicht die beste und die Energie für den Tag bleibt meistens im Bett liegen. Ja Winter wird anders aber bei mir hat sich das jetzt alles wieder ein wenig eingependelt. Ich denke ich komme nun langsam in den Status in dem ich den Schnee geniessen kann und wieder neue Kraft aufbauen kann.

 Eventmäßig war am 1. Dezember das große Christmasdinner. Es ist das wichtigste Event hier in L'Arche Daybreak. Das ist ein großes Abendessen in einem sehr teurem Hotel. Alle Communitymitglieder sind von einem unbekannten Spender dazu eingeladen.

Gestern sind also alle Coremember schon um 3 statt um 4 von der Arbeit gekommen um sich für das große Essen bereit zu machen. Allen männlichen Coremember haben einen Anzug angezogen. War schon lustig alle meine Schützlinge im schönsten Anzug und ausgehfertig zu sehen. Auch ich musste daran glauben:D. Ich hatte bis 3 Tage davor keinen Anzug. Nachdem ich am Donnerstag Fußballspielen war habe ich dem Deutschen noch geholfen seinen neuen Herd einzuhaben. Wir sind also über das Dinner ins Gespräch gekommen und er meinte sofort, dass er mir einen Anzug leihen kann. Er hat mir also einen gegeben, der auch noch super gepasst hat. Gott sei dank!! Um fünf Uhr sind wir von zu Hause los. Acht Leute in einem Van und es hat funktioniert. Ohne Streitereien!!:D Im Sheraton Hotel angekommen sind wir erstmal eine Ewigkeit zu dem großen Eventsaal gelaufen. Dort wurde ich mit meinem "Buddy" Spike einem Platz zugewiesen. Sein Vater war auch da also war ich einigermassen von meinem Job befreit und konnte den Abend ungestresst genießen. Ich saß an einem Tisch mit einem anderen Coremember und seiner Schwester und einer Assistentin von unserer Woodery. Es war viel Spass und gab gutes Essen. Nach dem Essen, was so circa 2 Stunden dauerte gabs noch eine Liedersession in dem wir auf Weihnachten eingestimmt wurden. Danach wurde sich schnell gesammelt und heraus "gerannt" um den Ansturm zu vermeiden.Um halb 10 waren wir dann wieder daheim und nutzten die Situation ein schönes Hausfoto zu machen. Nachdem alle im Bett waren wurde zum Ausklang noch eine Scrubssession mit Arvid gestartet. War alles in allem ein ausgelasteter cooler Tag.

 

 

1 Kommentar 2.12.08 20:29, kommentieren

Oktober (teil 2)

Hallo Freunde!!

 Die letzten Wochen waren relativ stressig aber doch im großen und Ganzen richtig gut. Ich bin mal aus der Toronto-Area heraus gekommen habe einen Indoor-Fußballplatz gefunden. Da einer der Assistenten gerade 9 Tage Urlaub nimmt gibts jedoch einiges an Arbeit, was schon mal sehr anstrengend seien kann. Durch die Unterstützung von Gott, dem Team und natürlich euch allen ist das aber halb so Wild:D. Ich habe mich nun richtig gut mit dem deutschen Assistent im Haus angefreundet. Am Abend wird jetzt oft scrubs geschaut oder schwimmen gegangen.

 

An einem meiner freien Tage bin ich mit drei anderen Assistenten zu einem Nationalpark gefahren. Um 7 Uhr morgens trafen wir uns bei dem Autohändler und fuhren mit einem nagelneuen Buick los. Auf dem Weg hielten wir trotz Regen ziemlich an jedem einigermassen schönen Fleck - und davon gibts genug- und schossen Fotos.  Auf dem Weg hatten wir uns einmal verfahren und sind in eine sehr enge Strasse gefahren. Diese wure im Laufe der Zeit so eng, dass die Äste sich Silberlack von unserem Mietwagen als Souvenir holten. Wir entschieden uns also den Ganzen weg zurück zu fahren...im Rückwärtsgang. Die Strasse war ungeteert und und war voller Pfützen und Steinbrocken. Das herausfahren war echt eine Erfahrung für sich. Wir kamen also erst um 4 uhr am Zielort, Cyprus Lake in Georgian Bay, an. Fünfzehn Minuten bovor wir ankamen, kam die Sonne heraus. Das war einfach so genial, da Schnee angsagt war und es den ganzen Weg dort hin nur geregnet hatte. Wir sind also um den See gelaufen und zur Steinküste. Dort sind wir dann über Stock und Stein zu einer Grotte geklettert. War richtig überweltigend die Vielfalt und Genialität der Natur einmal mehr zu erfahren. Fotos dazu findet ihr auf meiner Facebookseite oder bei Lokalisten. Nach diesem Spaziergang gings dann wieder heimwärts. Nachdem wir eine halbe Stunde unterwegs waren fing es dann das erste mal das schneien an!! Ja es war ein gesegneter Tag!! Auf dem Heimweg musste der fahrende, deutsche Assistent alle Knöpfe im Wagen ausprobieren. Auch den Knopf mitdem roten Hintergrund und dem weissen Kreuz in der Mitte...Ja nach 30 sek hies es dann " Emergency, rob speaking. How can i help you?". Das war schon eine witzige Situation. Also im großen und ganzen war das bis jetzt er beste Tag hier. Wir hatten eine super Gemeinschaft hatten einige Herausforderungen und ich konnte das erste mal die unglaublich vielseitige Natur Kanadas bestaunen.

2 Kommentare 6.11.08 20:53, kommentieren

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