October 08

How are you? How are you doing? (<--So spricht man sich hier in Kanada an. Ja irgendwie komisch. Als würde es die Kassiererin im Supermarkt interessieren was in dem Leben jedes ihrer Kunden abgeht. Die Leute warten teilweise auch nicht mal auf eine Antwort... Naja andere Kultur:D)

So jetzt nochmal deutsch

Sehr geehrte Damen und Herren (hehe),

Die letzen zwei Wochen waren der Hammer! Meine Schwester und ihr Freund waren mich hier in Kanada besuchen. Ausserdem habe ich zwei Thanksgiving diner miterleben dürfen. Weiterhin habe ich einen Jahresvorrat an deutschen Köstlichkeiten mitgebracht bekommen und konnte mit einem Quad im Dreck herum heizen. Also man kann sagen die letzte Zeit war ablolut ausgelastet.

 Steffi und Ludwig kamen am Samstag Nachmittag (4.Oktober) bei mir an nachdem sie sich am morgen die Niagarafälle angesehen hatten. Wir wollten die Zeit so effiktiv wie möglich ausnutzen also fuhren wir sofort Richtung Toronto. Dort angekommen nahmen wir die Fähre auf die Insel vor Toronto. Es war viel Natur zu sehen und kaum Menschen dort. Wir liefen für ca. eine Stunde dort herum redeten viel und hatten eine Menge Spass (Bilder: http://www.facebook.com/album.php?aid=4893&id=1458936211). Nachdem wir von der unglaublich einzigartigen und schönen Natur und der frischen Meeresluft genug hatten schlenderten wir durch die Innenstadt. Dort fand genau an diesem Abend ein jährliches Event statt, bei dem in der ganzen Innentadt an verschiedenen Checkpoints Kunstprojekte zu sehen waren, an denen man sich auch interaktiv beteiligten konnte. Man konnte zum Beispiel an einer riesen Leinwand am Rathaus Tetris spielen. Den Abend ließen wir dann in einem Steakhaus ausklingen. Am nächsten Tag sind wir zusammen in die Gemeinde gefahren und sind danach mit der Familie von Steven Becks Tochter, Sarah und zwei Mädels der Gemeinde zu einem ungarischen Restaurant essen gegangen. Danach fuhren wir kurz in ein Einkaufzentrum, dass auf dem Heimweg lag. Abends aßen wir dann in dem Haus in dem ich arbeite und Steffi und Ludwig konnten so die Leute im Haus noch ein bisschen kennen lernen. Nach dem Abendessen musste ich wieder arbeiten und Steffi und Ludwig verliessen mich dann auch.  Es war richtig schön meine Schwester wieder zu sehen und mit ihr Zeit zu verbringen auch wenn es ein bisschen kurz war.

 

 

15.10.08 22:53, kommentieren

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September 08 ( teil 2)

Hallo Freunde,

Hier in Kanada bin ich nun nach einem Monat so ziemlich angekommen. Mein Zimmer ist nun endlich eingerichtet, nachdem ich erst einmal Schränke und Schreibtisch ordern musste, die ich dann von einem schwedischen Möbelhersteller (vier Buchstaben...) bekommen habe und mich durch die Aufbauanleitung wusseln durfte. Die Routinen habe ich nun auch alle gut im Kopf und ich habe mich auch an den Tagesablauf gewöhnt.

 

Am 13. September war in der Woodery von L'Arche ein großer Barn dance. Das ist ein Fest in dem gesungen und getanzt wird und das einmal im Jahr stattfindet. Das war mal ein heiden Spass. So gut wie alle coremember waren auf der Tanzfläche und haben zu den Songs aus den 80gern getanzt. Nach dem Barn dance sind fast alle Assistenten noch zur Robs Pool gefahren. Rob ist ein Freund der Community, dessen Haus für alle Leute der Community immer offen steht. Er heizt immer am Tag des Barn dances sein 60000 Liter Pool auf 40 Grad ein. Es eine richtig schöne Zeit. Es wurde gesungen, gelacht und natürlich gebadet. Wir blieben dort bis 3 uhr  in der Nacht und waren Hundemüde am nächsten morgen in der Gemeinde. An Events mangelts hier definitiv nicht. In der letzten Woche gab es zum Beispiel eine Hundesegnung und ein Renovierungsfest (vor Beginn der Renovierung)... .

 In die Gemeinde hier kann ich so ziemlich jeden 2ten Sonntag gehen, da es nicht immer möglich ist am Sonntag frei zu bekommen. Deswegen suche ich ja auch eine ganze Weile nach einer Jugendgruppe. Es gibt von der Gemeinde  in die ich gehe einmal im Monat einen Hauskreis für die Jugend in die ich gegangen bin. In der Gruppe kennen sich alle schon seitdem sie sich im Sandkasten mit Sand beworfen haben. Es ist ähnlich wie bei uns und ich glaube auch nicht so leicht rein zu kommen aber machbar. Morgen werde ich mit einem der Jungs etwas unternehmen. Wir werden sicher eine gute Zeit haben.

 Um meine Freizeit gut auszufüllen versuche ich reguläre Spieleabende, Fußball, Bowling einzuführen. Wir hatten nun schon einige Pokerabende und auch ein Risiko Spiel konnte ich auftreiben. Wir waren meistens nur Deutsche obwohl alle eingeladen waren. Es ist schon eine witzige Sache. Die Koreanerinnen bei uns machen nur Aktivitäten unter sich. Die Brasilianer/innen sind immer total begeistert und meinen sie kommen..sind aber dann nicht da und unser Franzose muss Froschschenkel essen oder so:D. Auf uns ist halt verlass..hehe

 Kommendes Wochenende wird meine Schwester Steffi und ihr Freund zu Besuch kommen. Ich habe mein Weekend away genommen und freu mich schon riesig. Ich bin mir sicher das wir eine schöne Zeit haben werden und ich bete auch schon fleissig für gutes Wetter.

 

Danke für eure Unterstützung im Gebet, eure E-mails und Anrufe!!

 

 Ich wünsche euch allen eine grandiose Woche!

Domi

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar 11.10.08 16:56, kommentieren

September 08

Hallo Freunde, In der vergangenen Woche ist wieder mal viel passiert!! Am Anfang der Woche hatte ich ein Gespräch mit meiner Hausleiterin Maria Laura aus Brasilien. Sie versuchte aus ihrer Sicht ein Feedback über meine erste Woche zu geben. Ausserdem redeten wir noch über Sachen, die mir noch Sorge bereiten oder bereiten könnten. Sie war begeistert von der Arbeit die ich bis jetzt geleistet habe. Es ermutigte mich sehr.

Vor 2 Tagen hatte Spike seine ersten epileptischen Anfälle. Er hat anscheinend jeden Monat Anfallschübe. Nur Alec, ein Assistent der auch erst ein Monat im Haus ist und Ich waren im Haus und wir hatten noch nie mit derartigen Anfällen zu tun gehabt. Spike hatte also seine ersten Anfälle ( 7 Stück!!). Er fiel beim ersten mal auf den Boden aber verletzte sich zum Glück nicht. Die anderen male saß er. Alec und Ich mussten ihn zu zweit halten um ihn unter Kontrolle zu halten und sicherzustellen,dass nichts passiert. Der Abend war also sehr aufregend. Aber als das nicht genug gewesen wäre.... Am nächsten morgen fing er am Frühstückstisch wieder mit sehr starken Anfällen an. Wir konnten ihm, dann gegen Mittag die letzte Dosis von seiner Notfallmedikamente geben, die dazu führte, dass er nun keine Anfälle mehr hatte. Hätte er weiter Anfälle bekommen hätten wir den Krankenwagen verständigen müssen. Am Mittag nach dem alles vorbei war kam die Krankenschwester des Programms und gab uns die Anweisungen und Informationen wie man in so einer Notfallsituation handeln soll – Ja bisschen spät..-. Sie meinte aber, dass wir richtig und gut gehandelt haben. Wir konnten erstaunlicher Weise beide Ruhe bewahren und durchdacht handeln.

Am Freitag habe ich meinen Tag frei und ich werde mit einem aus der Gemeinde Hockey spielen gehen. Ich hab vielleicht 2 mal in der Schule als kleiner Wicht Hockey gespielt aber habe sonst davon kaum Ahnung. Also das wird sicher eine Menge Spass bringen. Ich hoffe das ich durch solche Verabredungen mehr in die christliche Gemeinschaft in der Gegend rein komme. Nächste Woche am Mittwoch ist von der Gemeinde aus ein großes Treffen für junge Erwachsene. Diesen Tag werde ich dann auch schon sicher frei bekommen. Noch ist meine freie Zeit hier noch nicht voll ausgeschöpft. Am Nachmittag ist oft nur Internet oder schlafen angesagt, wobei Arvid und ich gestern eine Fußballgruppe gestartet habenAlso haben wir gestern zu fünft bisserl rumgekickt. Wir wollen das nun zwei mal die Woche mit weiteren Assistenten von L'Arche fortsetzen.

Mir geht’s derzeit sonst ganz gut. Am Abend schauen Arvid und ich oft mal Filme an und kommen dann erst sehr spät ins Bett. Deswegen bin ich wohl bisschen müde... aber ich fühl mich wirklich wohl hier, wobei ihr mir natürlich schon abgeht .

Ich merke hier immer wieder das Gott wirkt und das eure Gebete mir wirklich helfen. Zum Beispiel das richtige Handeln bei den Zwischenfällen mit Spike, das anschreiben von Steven für das Hockey spielen am Freitag... . Ich danke euch!!

11.9.08 16:42, kommentieren

Mein erster Sonntag in der Gemeinde

Hallo Freunde,

 Letzten Sonntag wurde ich in der früh von Dale, einer älteren Dame aus der Sovereign Grace Church Toronto, zur Gemeinde gefahren. Die Gemeinde befindet sich ca 20 Minuten von meinem Haus entfernt, sie ist erst knapp 2 Jahre alt und trifft sich in einer Schule. Als wir ankamen brachte mich Dale in Den großen Gottesdienstraum und stellte mich einem jungen Mann, in meinem Alter, vor. Danach ging sie in eine Gebetsgruppe, die vor dem Gottesdienst anfing. Er stellte mich erstmal allen seinen Freunden vor und danach kamen noch viele Gemeindemitglieder auf mich zu und begrüssten mich. Ich fühlte mich sofort angenommen in der Gemeinschaft. Besonders Sarah und Nathan und auch der Pastor waren sehr nett und ich konnte mit ihnen einige Minuten reden. Ich sprach mit dem Typen, der mir am Anfang vorgestellt wurde, eine Weile und es stellte sich heraus, dass er eine sehr ähnliche Arbeit wie ich in Ottawa ausübt und in Toronto mit seinen Freunden auf einem Hillsong Konzert war. Somit hatten wir genug Gesprächstoff bis zum Anfang des Gottesdienstbeginn. Nach dem Gottesdienst konnte ich noch mit der eigentlichen Jugend reden und Kontakte knüpfen. Diesen Freitag werde ich wohl das erst mal mit Leuten aus der Gemeinde Hockey spielen. Gestern konnte ich leider nicht in die Gemeinde, da ich nicht frei bekommen habe. MIr wurde vor ein paar Tagen mitgeteilt, dass ich wahrscheinlich nur 2 mal im Monat am Sonntag, in dem Zeitraum, frei bekommen kann. Ich suche deswegen derzeit noch nach einer Jugendgruppe, die sich in der Woche trifft.

 

1 Kommentar 8.9.08 20:44, kommentieren

Freizeit at L'Arche

So da ich ja nun das Wochenende frei habe versuche ich die Zeit so gut wie möglich zu nutzen. Gestern war die Verabschiedungsfeier von Craig, dem Assistent denich ersetze. Ich bin da also hin und es war nicht wirklich viel los. Wir waren die meiste Zeit so zu 5-6t und haben viel geredet und Alkohol gabs auch genug:/. Heute habe ich mein erstes mal richtig ausgeschlafen und ich musste nicht wie sonst immer um 6 uhr mein Wecker stellen. Um 1 Uhr bin ich dann mit Mathieu (Franzose) mit den Öffis nach Torono (<--so spricht man das hier aus) gefahren. Das dauert von Richmond Hill circa 2 Stunden. In Toronto sind wir zur "Exhibition" gegangen, die einmal im Jahr stattfindet. Es kostet 14$ Eintritt und man kann dort verschiedenste Veranstaltungen besuchen. Wir sind erst zu einer Rodeo Verantstaltung und haben uns danach noch eine Parade angesehen. Es gibt dort auch eine Essenshalle, eine Halle in der man Kunst und Kleidung von aller Welt kaufen kann (sehr billig!!) und verschiedene Fahrgeschäfte. Um 6 sind wir dann wieder Richtung Richmond Hill aufgebrochen und noch am Strand von Toronto entlang gegangen. Also der Tag war richtig genial. Ich bin erstaunlich gut mit dem Franzosen ausgekommen:P..,das Wetter war schön und die Stadt ist interessant zu besichtigen.

Ich habe nun endlich, nach meinem xten Versuch, Stephan und Susan Beck erreicht, die mir dann die Nummer von ihrer Tochter gegeben haben. Sarah hat es nun managen können, dass ich morgen von einer Frau abgeholt werde und zur Gemeinde komme. Hier wurde wiedermal ein Gebet erhört, wo ich schon fast aufgegeben hatte, da ich nie jemand erreicht habe. 

Es ist mir ein echtes Anliegen, dass ich gut in die Gemeinde finde und dort auch schnell Kontakte knüpfen kann.  

31.8.08 04:08, kommentieren

Meine ersten Erfahrungen und Aufgaben

Am zweiten Tag in der L'Arche Community, die aus 8 Häusern und 5 Werkstädten besteht, durfte ich erstmals den Tagesablauf im "Red House" miterleben. Eine Person muss immer um 6:30 aufstehen und Lunchpakete für unsere 5 Core-member machen. Um 7 Uhr hat dann meistens ein weiterer Assistent Dienst und der letzte Assistent muss erst um 9 antreten. Ich war zum Glück derjenige, der erst um 9 aufstehen musste. Die Core-member Francis,Mike,Peter(ist bei seinen Eltern),Nancy und Amanda stehen normaler Weise ungefähr um 7:30 auf und um die Zeit ist dann auch am meisten zu tun. Francis, ein 85 jähriger Mann ist erstaunlicher Weise der unkomplizierteste. Er ist noch sehr fit und rennt mehr oder weniger überall hin und klaut auch gerne mal Sachen aus dem Kühlschrank. Die Routine - so nennen wir den Prozess des Fertigmachens für die Arbeit - besteht bei Francis aus: Duschen, Zähne putzen und Socken anziehen. Es ist sehr einfach da er einen auch an alles erinnert, was man vergessen hat. Er ist wirklich ein witziger Typ, wobei ich bis jetzt noch ca nur 50% verstehe, da er ziemlich nuschelt und einen Akzent hat. Francis' Routine wurde mir nun schon 3 mal von Arvid, dem deutschen Assistenten in meinem Haus, gezeigt und ich hab diese schon intus. Um Mike und Peter musste ich mich noch nicht wirklich kümmern, da die beiden schwierigere Fälle sind und man es mir im Einstieg leichter machen will. Für das Wohl der Frauen bin ich natürlich nicht zuständig. Dafür haben wir Lan, eine koreanische Assistentin und die Hausleaderin Maria Laura aus Brasilien die beide recht nett zu sein scheinen. Um 9 gehen die Core-member zu Arbeit in die Holzwerkstatt, Kerzen giessen, zum Ansichtskarten schreiben.. .Jetzt, wo das Haus leer ist, wird erstmal vom Team sauber gemacht und danach haben wir erstmal bis 4 Pause. Um 4 kommen alle Core-member von der Arbeit und müssen beschäftigt werden, was sich in unserem Haus recht einfach gestaltet. Mike sitzt meistens vor dem Fernseher und schaut Filme über Actionhelden und Francis malt und bastelt in seinem Zimmer. Diese Phase dauert ca bis 6. Um 6 wird das Essen serviert, dass einer der Assistenten gemacht hat. Bis jetzt war das Essen, besonders das von Lan, köstlich. Zwischen 7 und 9 werden dann alle in der ihmer seine speziellen Stützstrümpfe ausgezogen werden müssen und seine Zähne geputzt werden. Er geht danach nicht wirklich ins Bett aber kommt zumindest nicht mehr aus seinem Zimer raus. Nach 9 hat man endlich frei.

 Ich habe die Freizeit schon gut ausgenutzt und viele andere Assistenten kennengelernt. Alle meine Kollegen sind richtig nett und wir saßen gleich am ersten Abend im Zimmer von Arvid und haben uns gut unterhalten. Leute von anderen Häusern Habe ich besonders während der Orientation Woche, die derzeit stattfindet, kennengelernt und auch noch 2 neue, deutsche Assistenten getroffen. Heute hatten wir unsere 2 Session über Medikamente und sind nun offiziell befugt Medikamente zu geben, wovon wir mehr als genug in unserem Haus brauchen. Danach bin ich dann mit Malte(deutsch), Livia(Brasilien) und Mathieu (Frankreich) zu Subway gegangen. Danach bin ich nun in mein Zimmer und werde noch ein wenig schlafen, da ich bis jetzt immer unterwegs war und einfach sau müde bin. Um halb 6 werden alle neuen Assistenten zu einer Poolparty zu Robs ( Freund von L'Arche) Pool fahren. Wir werden dort sicher viel Spass haben und ich werde dort auch sicher die Gelegenheit haben die Leute noch besser kennen zu lernen.

 

Danke für eure Gebete!!!

Domi

27.8.08 20:17, kommentieren

Ankunft in Kanada

Hello to Germany!!

 Ich bin endlich am Sonntag den 24ten August, nach einer unglaublich schönen Reise durch die USA, in Kanada angekommen. Wie die meisten wissen hatte ich eine tierische Angst, dass an der Grenze, von den USA nach Kanada, Probleme auftreten. Ich stieg also, mit einem mulmigen Gefühl in den Greyhound nach Toronto ein. Thomas, Jesse und Pat hatten mich, zum Glück noch rechtzeitig, zum Terminal gebracht und dort verabschiedet. Das war schon ein trauriger Moment zu realisieren, dass man seine besten Freunde ein Jahr nicht mehr sehen wird. Naja als der Bus nun an die Grenze kam mussten alle Passagiere aussteigen und in ein größeres Gebäude, indem schon sehr viele uniformierte Gestalten herum standen. Ich wurde nach einem kurzen Security Check zum Immigration Office geschickt. Dort wurde ich über alles ausgefragt  was ich in Kanada machen werde und jegliche Daten über mich wurden gespeichert. Nach ungefähr 20 Minuten...ja der Bus musste warten :D.. hatte ich dann die erlösende "work permit" für Kanada in meinem Reisepass. Der Stein, der mir vom Herzen fiel, war in dem Moment doch relativ überdimensional. Nun ging die Reise weiter. Ich fuhr ungefähr 5 Stunden bis ich endlich Toronto vor Augen hatte. Ich wurde richtig nervös und hoffte einfach nur,dass jemand am Terminal in Toronto auf mich wartet, da ich erst ein paar Tage vorher die Addresse für den Terminal heraus gesucht hatte und mir nicht vollkommen sicher war ob es die richtige Addresse ist. Als ich in Toronto ausstieg sah ich erstmal niemand der so aussah als würde er mich suchen. Ih ging also in den Terminal und sah sofort einen Mann in meinem Alter, der ein Schild hoch hielt, auf dem mein Name stand und das L'Arche Logo zu sehen war. Der Name des Mannes ist Craig und es ist der Assistent, den ich im "Red House" ersetzen werde. Wir - Craig, sein Vater und ich fuhren nun ungefähr eine Stunde auf das Grundstück von L'Arche Daybreak. Auf der fahrt durchlöcherte ich Craig mit allen möglichen Fragen, die er mir alle zu meiner Zufriedenstellung beantworten konnte. Er ist wirklich ein witziger Typ also war das auch alles andere als eine langweilige Autofahrt. Als ich ankam wurde ich erstmal mit allen "Core members"-so werden die Behinderten im Haus genannt - bekannt gemacht. Danach wurde mir ein Übergangszimmer gezeigt in welchem ich derzeit noch wohne, bis Craig am Freitag das Haus verlässt. An dem Abend habe ich dann noch ein bisschen mit Arvid, einem deutschen Assistenten gesprochen. Er zeigte mir auch schon ein bisschen das Haus und die Umgebung. Danach bin ich einfach nur noch in mein zimmer gegangen und habe mich schlafen gelegt.

 

Danke für eure Gebete!!! Es bedeutet mir sehr viel und es hilft unglaublich!

26.8.08 23:47, kommentieren

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